Zweite Ausbildung: Feinwerkmechaniker – mein Arbeitsalltag!


Lukas Püschel ist 23 Jahre alt und hat bereits eine abgeschlossene Ausbildung zum Vermessungstechniker. Seit August 2017 ist er Teil unserer Belegschaft und macht eine zweite Ausbildung zum Feinwerkmechaniker bei der Hahn Fertigungstechnik GmbH in Papenburg.

Lukas Püschel - Feinwerkmechaniker Meine erste Ausbildung habe ich bei einem der größten Arbeitnehmer unserer Region absolviert. Meine Aufgabe war das optische Vermessen von Schiffsteilen mit anschließender Erstellung von Zeichnungen und 3D-Darstellungen. Die Ausbildung ist relativ theorielastig gewesen. Mir hat in dem Beruf des Vermessungstechnikers die praktische, handfeste Arbeit gefehlt und deshalb habe ich mich dazu entschieden eine zweite handwerkliche Ausbildung zu machen.

Einer meiner Freunde ist bereits seit ein paar Jahren bei der Firma Hahn als Feinwerkmechaniker angestellt und hat mir erzählt, wie sein Arbeitsalltag aussieht. Somit hatte ich also schon bevor ich bei Hahn anfing eine relativ genaue Vorstellung was mich erwarten würde.

Den größten Teil meiner Ausbildung verbringe ich in der konventionellen Dreherei. Dort drehe ich unter Anleitung von einem unserer Altgesellen viele rotationsgeometrische Bauteile wie Wellen, Achsen, Scheiben oder Ähnliches. Dadurch, dass jedes Bauteil und Material seine ganz eigenen Besonderheiten und Anforderungen mit sich bringt bleibt die sonst gleiche Arbeit immer spannend. Jedes Bauteil hat seine eigenen Herausforderungen durch die man sich weiterbilden und beweisen kann. Dabei gefallen mir die großen Bauteile am besten, denn sie stellen oft die größten Herausforderungen dar.

Als Feinwerkmechaniker sollte man ein bestimmtes Grundniveau an körperlicher Fitness mitbringen und verantwortungsbewusst sein, da bei uns viel selbstständig geplant und gearbeitet wird. Hin und wieder herrscht ein bisschen Durcheinander doch grundsätzlich gehören Sorgfalt, Teamwork und ein bisschen Rechnen dazu.

Im Vergleich zu meiner ersten Ausbildung kann ich sagen, dass die Arbeit als Feinwerkmechaniker körperlich anstrengender ist als das reine Vermessen von Schiffsteilen aber dafür auch deutlich mehr Spaß macht. Außerdem gefällt mir die Betriebsgröße von ca. 50 Mitarbeitern bei Hahn sehr gut. Jeder kennt jeden und man weiß, dass man wichtig für die Firma ist. Wir sind ein relativ junges, dynamisches Team und verstehen uns untereinander sehr gut. Somit ist Teamwork hier kein Problem.

Nachdem ich sehr viel konventionell gearbeitet habe bekomme ich aktuell immer mehr Einblicke in die CNC-Technik bei uns in der Firma. Dies ist wichtig, damit ich meine Gesellenprüfung zu Beginn des nächsten Jahres gut bestehe. Für mich war es die richtige Entscheidung eine zweite Ausbildung zu machen. Die Arbeit als Feinwerkmechaniker macht mir großen Spaß und das familiäre Umfeld bei Hahn finde ich klasse.

Im Anschluss an meine Ausbildung möchte ich aber lieber konventionell weiterarbeiten und ich möchte gern eine Weiterbildung machen um bei uns irgendwann die neuen Auszubildenden betreuen zu können.“

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