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Auswirkungen der Automatisierung in der Fertigungstechnik

Der Gedanke der Effizienz und Wirtschaftlichkeit wird im Unternehmen Hahn Fertigungstechnik GmbH aus Papenburg gelebt. Zukunftstechnologien in der Fertigungstechnik bedeutet der Automatisierung offen gegenüber zu stehen, erläutert Geschäftsführer Norbert Hahn. Der Automatisierungsschritt führt zur Weiterentwicklung aus dem Bestehenden und verbessert das Potenzial der Hahn Fertigungstechnik GmbH. Ein Zwischenruf von Norbert Hahn Geschäftsführer von Hahn Fertigungstechnik, Papenburg/Niedersachsen.

Die Automatisierung von Werkzeugen der Fertigungstechnik ist eines der Trendthemen in der Produktion. Die Anwendungen reichen von Greifersystemen über Palettenwechslern sowie Robotern bis hin zu ganzen Automatisierungszellen. Die Vorteile liegen klar auf der Hand; ein schneller Wechsel von einem Werkstück, sowie der Vorgang des Bearbeitungsprozesses, werden von der Software überwacht und eine Arbeitserleichterung für die Mitarbeiter.

Das neue Zeitalter der Fertigungstechnik

Das Handwerk der Fertigung erfährt Veränderungen vom spangebenden Prozess. Moderne Roboter, automatische Greifersysteme und Palettenwechsler stellen die gesamte Produktivität in den Fertigungen dar. Die Zuwachsrate der Automatisierung im Handwerk wächst im Bereich von speziellen Robotern zur Metallbearbeitung sowie die Automatisierung von Werkzeugmaschinen. Die Aufgaben des Roboters finden sich im Beladen und Entladen von Werkzeugmaschinen und in der Unterstützung bei der Nachbearbeitung. Die Software als Instrument für die Vernetzung von Roboter und CNC-gesteuerten Maschinen trägt dazu bei, dass ganze Abläufe ohne Aufsicht von statten gehen, erläutert Norbert Hahn.

Die Arbeit der Roboter

Roboter mit Greifersystem / Pixabay

Komplexe Arbeitsschritte übernehmen Roboter und führen eine Komplettbearbeitung von einem Werkstück durch, der Mensch wird entlastet. Die Nachfrage ist hoch, Roboter sind in der Automatisierung nicht die einzige Alternative, die Bearbeitungszentren zu automatisieren. Schlichte Greifersysteme haben das Potenzial eine Verkettung von Arbeitszentren zu verbinden. Dadurch steigt der Grad der Automatisierung im Ganzen.

Hohe Investitionen in IT und Automation

Zur Automatisierung der Fertigungs- und Handhabungsprozesse gibt es auf dem Markt Roboterarme der Sumo-Baureihe. Frei programmierbare Servo-Achsen sorgen für eine Palettierung von Werkstückträgern bis zu 50 Kg. Neueste Technik bietet 5-Achsen-Bearbeitungszentrum zur Bearbeitung von einem kubischen Werkstück bis zu 100 Kg. Das Bearbeitungszentrum besitzt die Möglichkeit mit einem Robotersystem oder mit einem Palettenwechsler adaptiert zu werden.

Durch Fortschritte in der Entwicklung werden Lösungen beispielsweise für das Be- und Entladen von 2D-Lasermaschinen mit schweren und großen Blechen angeboten. Der Mehrfach Palletenwechsler übernimmt die kompletten Aufgaben einer Automatisierungszelle und eignet sich für Betriebe, die die Absicht vertreten einen unbeaufsichtigten Betrieb einer Maschine zu realisieren oder die Auslastung einer bestehenden zu erhöhen.

Zukunft der Automatisierung in der Fertigungstechnik

Die Industrie 4.0 setzt neue Ziele im Bereich der Automatisierung, die vor allem durch Software gesteuert werden. Die Maschinen sind mit spezieller Software ausgestattet. Dadurch wird die mechanische Tätigkeit abgelöst, IT übernimmt den Bedienung und den Antrieb. Nun werden im Durchschnitt 30% der Kosten für eine Maschine in die IT und Automatisierungstechnik der Maschine investiert.

Fachkräftemangel durch Weiterbildungen entgegenkommen

Die Automatisierung der Fertigung bringt einen wichtigen Vorteil. Dem heute schwer belastenden Fachkräftemangel wird die Automatisierung im Bereich der Fertigungstechnik Abhilfe schaffen. Weiterbildungsmöglichkeiten im Bereich Automatisierung bereitet Unternehmen vor. Angefangen von der Inbetriebnahme, Instandhaltung sowie Programmierung von Steuerungen, programmieren einer Software zur Visualisierung von Prozessen, die Bedienung und Programmierung von Robotern, Erstellung von Elektronikplänen und viele mehr. Die Weiterbildungskurse gibt es mit Abschluss der Handwerkskammer. Mit einer Weiterbildung im Bereich der Automatisierungstechnik eröffnen sich Chancen für Mitarbeiter eine gefragte Position im Handwerk mit Zukunftsaussichten zu erhalten, versichert Norbert Hahn.

Fertigungstechnik Technologien: Drehen – Fräsen – Bohren

In der Fertigungstechnik und dem Maschinenbau werden verschiedene Bearbeitungen an den Werkstücken vorgenommen, um Funktionalität zu gewährleisten. Jedes Bauteil hat verschiedene Aufgaben zu erfüllen. Ein Zwischenruf von Norbert Hahn, Geschäftsführer der Fertigungstechnik GmbH in Papenburg / Niedersachsen.

Moderne Fertigungstechnik im Maschinenbau

Die Zerspanungstechnik spielt im Handwerk eine große Rolle. Zu den wichtigsten Arbeiten in diesem Bereich gehören drehen, fräsen und bohren. Mit modernen Werkzeugmaschinen sind Arbeiten in höchster Präzision zu bewerkstelligen.

Präzises Drehen von kleinen und großen Werkstücken

Drehbearbeitung von kleinen Durchmessern

Moderne CNC-Technik ermöglicht es kleine, wie große Werkstücke auf eine Genauigkeit von Hundertstel bis Tausendstel Millimeter abzudrehen. Die nötige Präzision richtet sich nach den jeweiligen Anforderungen des Kunden. Das gilt für jede Größe von Werkstücken. Professionelle Drehmaschinen sind in der Lage Werkstücke mit einem Durchmesser von mehr als 1.000 Millimeter zu bearbeiten. Bezüglich der Länge gibt es wenig Grenzen. Bei einigen Drehmaschinen beträgt die Bearbeitungslänge bis zu 6.000 Millimeter. Bei diesen Längen und großen Durchmessern treten andere Kräfte auf, als bei kleinen Durchmessern und kurzen Längen. Die Unwucht und die gewaltige Umlaufgeschwindigkeit der Werkstückoberfläche sind zu berücksichtigen, erläutert Norbert Hahn.

Passende Bohrungen anfertigen

Bohrwerkzeug im Werkzeugwechsler

Bohren gehört zu den wichtigen Handwerksarbeiten in der Fertigungstechnik. Stationäre Bohrmaschinen fertigen Bohrungen mit kleinen und großen Durchmessern passgenau an. Auch Sacklöcher lassen sich mit diesen Maschinen in allen Variationen erzeugen. Unter einem Sackloch wird eine Bohrung verstanden, welche das Werkstück nicht vollständig durchdringt. Oftmals ist es erforderlich, längere Wellen aufzubohren. Wellen aufzubohren ist problemlos ausführbar. Dazu sind geeignete Werkzeugmaschinen, sowie die entsprechenden Fachkenntnisse erforderlich. Die Hahn Fertigungstechnik GmbH verfügt beispielsweise über ein Bohrwerk, das Kreuzbettbohr- und Fräswerk WFT 13 CNC und Radialbohrmaschinen. Mit diesen Maschinen besitzt das Unternehmen die Möglichkeit an großen Bauteilen Fräs- und Bohrarbeiten zu erbringen. Dank automatischem Werkzeugwechsel ist die Bearbeitungseffizienz gegeben und erleichtert die Bearbeitung.

Fräsarbeiten sind vielfältig

Fräsen mit Emulsionskühlung

Im Bereich der Fertigungstechnik gehören Fräsarbeiten zu den herausfordernden Haupthandwerksaufgaben. Vom Nuten über Langlöcher bis hin zu Zahnrädern werden diverse Bestandteile von Werkstücken gefräst. Zum Beispiel übertragen gefräste Zahnräder Drehmomente und Geschwindigkeit. Dabei hat die Vorbearbeitung mit dem Drehmeißel zu erfolgen. Im Bereich Fräsen kommt es auf eine hohe Präzision an. Das ist für die modernen Maschinen überhaupt kein Problem, erläutert Norbert Hahn. Ein erfahrener Zerspanungstechniker ist auf jeden Fall in der Lage, sämtliche Einstellungen der CNC-Maschinen vorzunehmen, um ein Werkstück nach den Vorgaben zu fertigen. Ein wesentlicher Vorteil der modernen Werkzeugmaschinen besteht darin, dass sie effizient arbeiten und Ausschuss vermieden und Material gespart wird. Das führt zu deutlich geringeren Produktionskosten. Bei Fräsarbeiten kommt es auf die Frässtrategie an, erläutert Norbert Hahn.

Welche Komponenten werden hergestellt?

„Alles aufzulisten, was mit den modernen Werkzeugmaschinen hergestellt wird, ist unendlich. Am häufigsten werden Maschinenteile, wie Wellen, Buchen, Zahnräder und viele andere Komponenten produziert. Wir fertigen nach Wünschen der Kunden komplette Antriebseinheiten oder Einzelteile. Die Fertigung von Klein- und Mittelserien zählen zu den wichtigsten Bereichen unseres Geschäftsbetriebs. Entweder brauchen Kunden Neukonstruktionen, da es sich um eine Neuentwicklung eines Produkts handelt oder es werden spezielle Teile nachgebaut. Ein gutes Beispiel sind Ersatzteile für Produkte deren Produktion vom ursprünglichen Hersteller eingestellt wurde. Es gibt unzählige Teile, die nachzubauen sind, weil keine Originalersatzteile mehr vom Händler auf Lager gehalten werden“, erläutert Geschäftsführer Norbert Hahn.

Vorteil ist, dass jedes gewünschte Teil exakt nach den Vorgaben des Kunden hergestellt wird. Dabei spielt es keine Rolle, für welche Art von Konstruktion oder für welche Maschine ein besonderes Teil benötigt wird. Sind die erforderlichen Maße bekannt, werden exakte Nachbauten angefertigt und mit der gewünschten Oberflächenqualität versehen, versichert Norbert Hahn.

Wir gratulieren: Nach 2 Jahren ist das Ziel erreicht

Mit Freude und Begeisterungsfähigkeit für diesen anspruchsvollen und schönen Beruf in Verbindung mit Kreativität, Flexibilität, Vielseitigkeit, Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft hat sie es geschafft die Ausbildung erfolgreich abzuschließen.

Wir sind stolz und gratulieren ganz herzlich, wünschen viel Glück und Erfolg im weiteren Berufsleben.

Duales Studium: Erfahrungen aus dem echten Leben

Jonas Gels, 23 Jahre alt, hat im Anschluss an sein Abitur eine Ausbildung zum technischen Produktdesigner bei Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG in Papenburg angefangen. Während seiner Ausbildung war er dank unserer Ausbildungskooperation in der Hahn Fertigungstechnik GmbH tätig und studiert nun mit unserem Unternehmen dual Maschinenbau.

„Ich habe mich für den Beruf des technischen Produktdesigners entschieden, da ich schon immer ein Interesse an Technik hatte. Ich habe mich informiert und fand, dass dieser Beruf eine gute Schnittstelle aus Theorie und Praxis darstellt.

Vorgestellt habe ich mir einen Bürojob im technischen Bereich mit viel Austausch zwischen den einzelnen Parteien in einer Firma, und habe festgestellt, dass ich, was den Austausch betrifft richtig lag, aber sich die Arbeit nicht nur auf das Büro beschränkt.

Ich arbeite zwar hauptsächlich im Büro „Entwicklung und Konstruktion“ und erstelle dort neue Zeichnungen, bestelle Material oder entwerfe Neu- bzw. Umkonstruktionen, bin aber auch viel auf dem Gelände der Unternehmen unterwegs um Bauteile zu vermessen. Sehr wichtig für die Erstellung neuer Zeichnungen ist die Rücksprache mit den Kunden, damit wir ihre Wünsche so genau wie möglich umsetzen können. Ab und zu habe ich deshalb auch Außentermine mit Kunden um mir Bauteile vor Ort anzusehen.

Dadurch, dass es immer neue Projekte von Anfang bis Ende zu betreuen gilt, bleibt die Arbeit abwechslungsreich. Es ist spannend zu sehen, dass aus den Vorgaben eines Kunden und meiner Zeichnung etwas ganz Neues entsteht.

Der Dokumentationsaufwand und die Verwaltungsaufgaben nehmen relativ viel Zeit in Anspruch, was ich sehr schade finde. Doch durch die abwechslungsreichen Projekte, die Vermessung der Bauteile und die Kommunikation mit den Kunden (vor Ort oder per Telefon) wird dies wett gemacht. Der Arbeitsalltag ist also abwechslungsreich bei der Hahn Fertigungstechnik GmbH und ich schätze die flachen Hierarchien. Hier kann man in einem sehr ausgeglichenen Arbeitsumfeld seine Aufgaben erledigen.

Die Grundlagen für den Job als technischer Produktdesigner habe ich in meiner Ausbildung gelernt und bei schwierigen Situationen ist hin und wieder Improvisation gefragt.

Seit ich ausgelernt bin, bin ich für die zeichnerische Dokumentation aller Aufträge der Firma verantwortlich. Ich vermesse nach wie vor diverse Bauteile und Baugruppen und spreche Zeichnungen bzw. Änderungen mit Kunden durch. Ich habe ein hohes Maß an Verantwortung, was mich selbst manchmal erstaunt.

Da viel mit Kunden kommuniziert werden muss ist Freundlichkeit in diesem Beruf unerlässlich. Außerdem sollte technisches Verständnis vorhanden sein und man sollte genau und zuverlässig arbeiten.

Ich habe 6 Monate nachdem ich meine Ausbildung beendet habe ein duales Studium begonnen. Nun verbringe ich im Wechsel einige Monate in der Firma und einige an der Hochschule in Lingen. Der Studiengang den ich belege nennt sich „Engineering technischer Systeme“ mit dem Schwerpunkt Maschinenbau und gleichzeitig erlange ich dadurch den Abschluss der Ausbildung zum Feinwerkmechaniker. Die Firma Hahn Fertigungstechnik GmbH unterstützt mich in beiden Bereichen so gut sie kann.“

 

Warum ich Feinwerkmechaniker geworden bin und meinen Beruf liebe

Wilko Luikenga ist 26 Jahre alt. Er hat im Jahr 2009 seine Ausbildung bei uns im Familienunternehmen Hahn Fertigungstechnik GmbH in Papenburg angefangen, wurde übernommen und ist Hahn Fertigungsteammitglied in unserem Unternehmen.

„Für die Ausbildung zum Feinwerkmechaniker habe ich mich damals entschieden, weil ich schon immer Interesse an handwerklichen Arbeiten hatte. Ich habe mir vorgestellt, dass ich als Feinwerkmechaniker viel an großen Maschinen arbeiten und lernen kann.

Dies hat sich über die Jahre bewahrheitet. Ich habe gelernt die Maschinen zu programmieren, zu bedienen und zu pflegen.

Seit meiner Abschlussprüfung vor 6 Jahren bin ich bei Hahn Fertigungstechnik in der Dreherei tätig.
Dort fertige ich verschiedene Werkstücke an Drehmaschinen. Ich muss diese einrichten/ programmieren und bestücken. Die Programme für die jeweiligen Bauteile schreibe ich selbst.

Außerdem gehört es zu meinen Aufgaben die Bauteile auf die vom Kunden gewünschten Toleranzen zu kontrollieren. Dafür haben wir verschieden Messwerkzeuge, die ich im Laufe der Ausbildung alle kennengelernt habe.

Die Arbeit bleibt durch die verschiedenen Werkstücke die wir jeden Tag herstellen immer abwechslungsreich. Einige Bauteile sind sehr leicht, einige sehr kompliziert und hin und wieder stehen wir vor Herausforderungen für die wir erst gemeinsam nach Lösungen suchen müssen. Hier sind die Erfahrungswerte unserer Altgesellen und Meister von großer Hilfe. Die Kollegen stehen einem hier immer mit Rat und Tat zur Seite. Das Arbeitsgebiet ist sehr facettenreich.

An meiner Arbeit gefällt mir das genaue Durchmessen der Werkstücke die ich selbst hergestellt habe am besten, jedoch finde ich auch das Zerspanen sehr interessant. Lediglich das Aufräumen gefällt mir nicht so gut.

Seitdem ich ausgelernt bin, bediene ich zwei Maschinen. Für diese bin ich selbst verantwortlich. Das bedeutet Sauberkeit an den Maschinen, Schmierung/ Pflege und Koordination der Abläufe, da die Maschinen zeitgleich laufen können und ich trotzdem aufpassen muss, dass die Bauteile richtig gefertigt werden.

Sorgfalt, Geduld und Verantwortungsbewusstsein spielen im Beruf des Feinwerkmechanikers eine große Rolle. Ich hoffe, dass ich im Bereich Steuerung von Maschinen noch mehr lernen kann.

Mir macht die Arbeit als Feinwerkmechaniker bei Hahn Fertigungstechnik nach wie vor sehr viel Spaß.“

 

Zweite Ausbildung: Feinwerkmechaniker – mein Arbeitsalltag!

Lukas Püschel ist 23 Jahre alt und hat bereits eine abgeschlossene Ausbildung zum Vermessungstechniker. Seit August 2017 ist er Teil unserer Belegschaft und macht eine zweite Ausbildung zum Feinwerkmechaniker bei der Hahn Fertigungstechnik GmbH in Papenburg.

Meine erste Ausbildung habe ich bei einem der größten Arbeitnehmer unserer Region absolviert. Meine Aufgabe war das optische Vermessen von Schiffsteilen mit anschließender Erstellung von Zeichnungen und 3D-Darstellungen. Die Ausbildung ist relativ theorielastig gewesen. Mir hat in dem Beruf des Vermessungstechnikers die praktische, handfeste Arbeit gefehlt und deshalb habe ich mich dazu entschieden eine zweite handwerkliche Ausbildung zu machen.

Einer meiner Freunde ist bereits seit ein paar Jahren bei der Firma Hahn als Feinwerkmechaniker angestellt und hat mir erzählt, wie sein Arbeitsalltag aussieht. Somit hatte ich also schon bevor ich bei Hahn anfing eine relativ genaue Vorstellung was mich erwarten würde.

Den größten Teil meiner Ausbildung verbringe ich in der konventionellen Dreherei. Dort drehe ich unter Anleitung von einem unserer Altgesellen viele rotationsgeometrische Bauteile wie Wellen, Achsen, Scheiben oder Ähnliches. Dadurch, dass jedes Bauteil und Material seine ganz eigenen Besonderheiten und Anforderungen mit sich bringt bleibt die sonst gleiche Arbeit immer spannend. Jedes Bauteil hat seine eigenen Herausforderungen durch die man sich weiterbilden und beweisen kann. Dabei gefallen mir die großen Bauteile am besten, denn sie stellen oft die größten Herausforderungen dar.

Als Feinwerkmechaniker sollte man ein bestimmtes Grundniveau an körperlicher Fitness mitbringen und verantwortungsbewusst sein, da bei uns viel selbstständig geplant und gearbeitet wird. Hin und wieder herrscht ein bisschen Durcheinander doch grundsätzlich gehören Sorgfalt, Teamwork und ein bisschen Rechnen dazu.

Im Vergleich zu meiner ersten Ausbildung kann ich sagen, dass die Arbeit als Feinwerkmechaniker körperlich anstrengender ist als das reine Vermessen von Schiffsteilen aber dafür auch deutlich mehr Spaß macht. Außerdem gefällt mir die Betriebsgröße von ca. 50 Mitarbeitern bei Hahn sehr gut. Jeder kennt jeden und man weiß, dass man wichtig für die Firma ist. Wir sind ein relativ junges, dynamisches Team und verstehen uns untereinander sehr gut. Somit ist Teamwork hier kein Problem.

Nachdem ich sehr viel konventionell gearbeitet habe bekomme ich aktuell immer mehr Einblicke in die CNC-Technik bei uns in der Firma. Dies ist wichtig, damit ich meine Gesellenprüfung zu Beginn des nächsten Jahres gut bestehe. Für mich war es die richtige Entscheidung eine zweite Ausbildung zu machen. Die Arbeit als Feinwerkmechaniker macht mir großen Spaß und das familiäre Umfeld bei Hahn finde ich klasse.

Im Anschluss an meine Ausbildung möchte ich aber lieber konventionell weiterarbeiten und ich möchte gern eine Weiterbildung machen um bei uns irgendwann die neuen Auszubildenden betreuen zu können.“

 

Fertigungstechnik – Ausbildung, Studium, lebenslanges Lernen

Einstieg in die Fertigungstechnik – Berufsausbildung oder Studium. Die Qual der Wahl, wie die berufliche Zukunft gestalten? Zwischenruf von Norbert Hahn, Papenburg.

Die Schule ist vorbei, der Abschluss in der Tasche und die Leidenschaft für Mathematik, Physik und Werkunterricht mit Interesse an Maschinen und Bauen noch nicht erloschen? Das sind die besten Voraussetzungen, um eine Karriere im Bereich Fertigungstechnik anzustreben.

Norbert Hahn

Norbert Hahn, Geschäftsführer der Papenburger Hahn Fertigungstechnik GmbH, weiß aus langjähriger Erfahrung als Ausbildungsbetrieb, wie schwierig es für junge Berufsstarter ist, sich zu entscheiden.

Der Arbeits- und Ausbildungsmarkt ändert sich ständig, aktuell werden Auszubildende in zahlreichen Branchen händeringend gesucht. Entscheidungen blindlings zu treffen ist nicht zielführend, weder für die Berufseinsteiger noch die Unternehmer. Die klassische Handwerksausbildung in Deutschland hat Vorteile und der Berufsstarter hat nach seiner Ausbildung zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten.

Die Ausbildungs-/Studiums Inhalte und Voraussetzungen

Für ein Studium an einer Fachhochschule oder Universität ist ein passender Schulabschluss nötig. Hat der Berufsstarter diesen nicht fällt die Option des Studiums weg. Die gute Nachricht: nach abgeschlossener dualer Berufsausbildung und mehrjähriger Berufserfahrung rein ins Studium. Studieren ohne Abitur durch eine berufliche Aufstiegsfortbildung, wie z. B. der Meister, Techniker oder Fachwirt.

Für Abiturienten, Fachhochschulabsolventen bieten sich zahlreiche Studiengänge im Bereich Fertigungstechnik an. In Niedersachsen werden Studienplätze in den Bereichen Fertigungstechnik, Maschinenbau, Produktionstechnik und im Ingenieurswesen generell gesucht.

Wie in einer klassischen dualen Berufsausbildung, die in Betrieb und Berufsschule gleichzeitig stattfindet, werden im Studium die Themenschwerpunkte Mathematik, Physik, Maschinenbau und im Detail Thermodynamik, Technisches Zeichnen, Montage, Elektrotechnik, Automation, Fertigungsplanung, Steuerungstechnik und Newtonsche Mechanik vermittelt.

Welcher Weg der richtige ist und wohin er führt

Während eine Berufsausbildung in diesem Fachbereich den größeren Fokus auf das praktische Arbeiten – wie in einer klassischen Lehre im Handwerk – legt, steht im Studium der theoretische Teil im Vordergrund. Für absolute Mathe- und Physikfanatiker ein Traum, wer Dinge eher versteht beim Bearbeiten, Reparieren oder in der Herstellung, ist in der Praxis glücklicher, gibt Norbert Hahn zu bedenken. Fertigungstechnik bedeutet von Hand mit Unterstützung diverser Maschinen herzustellen, zu bearbeiten und produzieren.

Theorie, Praxis, Lernform – die Vorteile

Karriere- und Aufstiegschancen mit einer dualen Berufsausbildung sind heutzutage enorm. Handwerk und Gestaltung, Dienstleistungen und Produkte werden durch Menschen gefertigt und als Grundlage dient das duale Ausbildungssystem, erläutert Norbert Hahn. Das duale Ausbildungssystem in Deutschland ist weltweit einzigartig. Auszubildende sind keine Hilfsarbeiter, die beispielsweise im ersten Jahr am Besen eines Betriebes stehen und die Halle fegen, sondern lernen vom ersten Tag an Fachwissen. Praxis im Betrieb und fachliche Theorie in der Berufsschule wird gelehrt und geprüft, was die deutschen Gesellen zu den gebildeten im internationalen Wettbewerb macht. Viele Azubis schätzen die betriebliche Ausbildung, das schulische Lernen gepaart mit der praktischen Arbeit. Sie setzen ihr erlerntes Wissen direkt um, was das Lernen der Theorie unterstützt. Als Beispiel, der Beruf des Feinwerkmechanikers ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach der Handwerksordnung (HwO). Die Ausbildung ist bundesweit geregelt und dauert 3,5 Jahre, erläutert Norbert Hahn. Vorteil ist direkter Einstieg ins Berufsleben, direkt Geld verdienen und nach erfolgreichem Abschluss und Fortbildung beispielsweise in die Selbstständigkeit. Eher starten Absolventen einer betrieblichen Ausbildung und dem darauffolgenden Meister in die Selbstständigkeit, während Akademiker im Laufe der Jahre von der Produktion weg, in der Großindustrie Karriere machen.

Die Vorteile eines Studiums liegen im Theoretischen. Niedersachsen hat ein qualitativ hochwertiges und mannigfaltiges Angebot an individualisierbaren Studiengängen an (Fach-)Hochschulen und Universitäten.

Fazit: Berufsausbildung oder Studium – viele Wege führen zum Ziel! Ist lebenslanges Lernen die Lösung?

Triplex Kettenrad – Hahn Fertigungstechnik GmbH Papenburg

Bei der Berufsausbildung wiegt die Praxis in der betrieblichen Ausbildung stärker. Ohne Fortbildung wird das theoretische Wissen eines Bachelors nicht erreicht. Während der Bachelor den praktischen Fähigkeiten eines Gesellen erstmal deutlich hinterherhinkt. Jungen Berufseinsteigern steht in Deutschland eine Palette von zahlreichen Möglichkeiten zur Verfügung: betriebliche Berufsausbildung, Studium, duales Studium, Weiterbildungs- und Fortbildungsmaßnahmen, Meisterschule, Techniker, etc. Zusammengefasst liegt die Lösung im lebenslangen Lernen.

 

FOS Jahrespraktikatin Wirtschaft – Meine Erwartungen

Chantal ist 17 Jahre alt. Sie besucht die Fachoberschule Wirtschaft an der berufsbildende Schule (BBS) in Papenburg und ist seit dem 01.August 2018 als FOS-Jahrespraktikantin im Büro bei uns im Unternehmen Hahn Fertigungstechnik GmbH tätig.

„Zu Beginn dachte ich, dass die Arbeit vielleicht nicht so abwechslungsreich wird und ich nur typische Praktikantenaufgaben machen darf, doch schon bald stellte sich heraus, dass meine Vorstellungen in diesem Punkt nicht so ganz mit der Realität übereinstimmen. Ich bin schon dafür verantwortlich, dass die Kaffeemaschine jeden Morgen für unsere Werker gereinigt wird, aber ich habe mehr wichtige Aufgaben bekommen als ich dachte.

Ich bin an drei Tagen in der Woche bei Hahn Fertigungstechnik und an zwei Tagen in der Woche gehe ich zur Schule. Mein normaler Arbeitsalltag beginnt damit die bereits erwähnte Kaffeemaschine zu reinigen, dann mache ich eine kleine Runde durch alle Büros um Lieferscheine, Stundenbücher und andere Unterlagen einzusammeln und bearbeite diese. Außerdem bereite ich die Nachkalkulationen für unsere Aufträge mit vor, sorge dafür, dass alle Zeichnungen und Arbeitskarten aus der Fertigung im System abgelegt werden und erledige, was sonst außer der Reihe noch anfällt.

Ich finde, dass der Arbeitsalltag im Allgemeinen schon abwechslungsreich ist und ich komme sehr gut mit meinen Kollegen/innen klar.

Ich kann nicht sagen wie es in anderen Betrieben ist, aber mir gefällt gerade bei Hahn sehr gut, dass man sofort mit zum Team gehört und verständnisvoll miteinander umgegangen wird, denn auch ich muss bei einigen Dingen noch ein zweites Mal nachfragen, bis ich verstanden habe wie etwas gemacht werden muss. Außerdem finde ich es super mein Taschengeld etwas aufbessern zu können ohne mir einen zusätzlichen Nebenjob suchen zu müssen.

Außergewöhnliche Fähigkeiten erfordert es nicht, einen Bürojob zu erlernen, doch man sollte schon ein hohes Maß an Konzentration und Geduld mit sich bringen. Geduld haben meine Kolleginnen auch bewiesen. Sie haben sich am Anfang sehr viel Zeit für mich genommen und mir alles in Ruhe erklärt. Inzwischen arbeite ich natürlich selbstständig, doch ich kann meine Fragen jederzeit bedenkenlos stellen.

Nach meinem Fachabitur möchte ich gern ein Studium bei der Landespolizei absolvieren, aber für den Fall, dass das nicht gelingen sollte, werde ich eine kaufmännische Ausbildung machen. Dann habe ich den Vorteil, dass ich viele Inhalte der Berufsschule schon aus meinem Praktikum kenne.

Ich werde das Team rund um Hahn sicher vermissen, wenn ich mein Praktikum beendet habe, aber bis dahin ist noch ein bisschen Zeit.“

Zerspanende Fertigung: Bohren in der Fertigungstechnik

Bohrmaschinen für Metall – Das Bearbeiten von Metallen erfordert Erfahrung und Techniken. Für die Bearbeitung von Kupfer, Eisen oder Stahlblech ist Spezialwerkzeug nötig. Zwischenruf von Norbert Hahn, Hahn Fertigungstechnik GmbH aus Papenburg

Bohren: vom Handbohrer zur Präzision Bohrmaschine

Bohren in diesem Zeitalter ist die falsche Beschreibung, Schleifen und Schaben treffen die Tätigkeit. Das Ergebnis: die Bohrlöcher waren nicht rund und ohne exakte Durchmesser in der Tiefe. Neue Technologien förderten die Entwicklung des Bohrvorganges: Rollenbohrer, Bohrleiern und Rennspindeln aus Metall brachen im 11. Jahrhundert einen Durchbruch. Zinn, Kupfer, Eisen wurden durchbohrt. Im 16. Jahrhundert war das Bohren mühselig – einfache Bohrer mit kurzer Lebensdauer, großer Wiederstand, Überhitzung stellten sich als Problem dar, erläutert Norbert Hahn, Geschäftsführer Hahn Fertigungstechnik GmbH.

1895 stellte der Stuttgarter Wilhelm E. Fein die erste elektrische Handbohrmaschine der Welt vor: 660 kg Gewicht und das erste Elektrowerkzeug.

Herausforderungen: Härte, Drehzahl, Präzision

Weiterentwicklung und Technologie für Präzision waren für den Bau von Schusswaffen, Kanonen, Musketen und Pistolen nötig. Das langwierige Nacharbeiten der Schusskanäle, um eine Zielgenauigkeit zu erzielen, war eine zu lösende Herausforderung. Fortschritt gelang mit der Härtung von Eisen und Herstellung von Stahl. Dank dem gehärteten Metall gelang die Fertigung von neuen Bohrspitzen. Damit wurde die Bohrung von Löchern rund und präzise. Seit 1150 wurden Geschützbohrmaschinen verwendet. Große Apparate, angetrieben von Pferden oder Wasserkraft, gibt Norbert Hahn zu bedenken.

Genauigkeit war bei friedlichen Maschinen gefragt. Der Einsatz von Dampfmaschinen wurde in den Anfangsjahren in Südengland beim Pumpen von Wasser aus den Bergwerken bewundert. Diese Dampfmaschinen waren nicht ausgereift. Der Wirkungsgrad klein: ein Prozent der verheizten Energie verwandelte sich in mechanische Arbeit, erläutert Norbert Hahn. Zwischen Kolben und Zylinder war zu großer Spielraum, der Dampfdruck verpuffte ungenutzt. James Watt, Visionär für Dampfmaschinenkonstruktionen, löste das Problem. James Watt erkannte, dass die Kolben nicht mit Genauigkeit im Zylinder liefen. Der ungenaue Mechanismus zerstörte die teuren wertvollen Maschinen. 1776 erhielt James Watt von seinem Geschäftspartner Matthew Boulton die erfreuliche Mitteilung: „Mr. Wilkinson hat uns verschiedene Zylinder fehlerfrei gebohrt, darunter befindet sich einer von zwölf Inches leichter Weite, die an keiner Stelle um die Dicke eines 6-Pence-Stückes von der wahren Kreisform abweichen“, Zitat von Matthew Boulton. Mr. Wilkinson erreichte die Lösung durch das genaue Bohren einer Zylinderbohrmaschine. Er brauchte für diese Bohrung ca. 30 Tage. Dieser Fortschritt besiegelt die Entstehung des neuen Handwerks- und Industriezweiges der Fertigungstechnik und den Maschinenbau, erläutert Norbert Hahn.

Wilkinsons Zylinderbohrmaschine: wesentlicher Fortschritt für den Maschinenbau

Mit einer doppelseitig gelagerten Bohrstange vermied Mr. Wilkinson, dass sich die Stange während des Bohrens verbog, was bis dahin eine Schwäche derartiger Geräte war. Die stabile Führung des Bohrens sorgte für genaue Zentrierung. Für den Vorschub des Bohrens sorgte bei Wilkinson die Maschine, das Werkstück bewegte sich nicht. Zudem verpasste er seinen Bohrern schneidende Messereinsätze aus hartem Stahl. Der Werkzeug- und Maschinenexperte Karl Allwang bezeichnete diese Maschine als einen Wendepunkt in der Geschichte der Technik, erläutert Norbert Hahn.

 

Werkzeugmaschinen: Wegbereiter der Industrialisierung

Zwischenruf von Norbert Hahn, Geschäftsführer Hahn Fertigungstechnik GmbH aus Papenburg an der Ems, Niedersachsen – Werkzeugmaschinen die Maschinen herstellen. Ausgetüftelte Gerätschaften aus Eisen, Gusseisen und Stahl mit komplizierten Gestängen, Hebeln und Zahnrädern.

Das Familienunternehmen Hahn Fertigungstechnik GmbH sind Experten in der Konstruktion und Fertigung von qualitativ hochwertigen Drehteilen. Moderne Maschinen haben einen Drehdurchmesser bis 1450 mm und eine Drehlänge bis 6 m. Große und kleine Werkstücke werden bis zu einer Größe von 4000 x 2500 mm problemlos mit dem Kreuzbettbohr- und -fräswerk WFT 13 CNC bearbeitet, erläutert Norbert Hahn, Geschäftsführer der Hahn Fertigungstechnik GmbH. Die Geschichte der Entstehungsgeschichte von Werkzeugmaschinen wie Bohr- oder Fräswerk beruht auf zahlreichen Innovationen und Herausforderungen.

Metallische Schönheiten: Werkzeugmaschinen

Metallische Schönheiten wie die Werkzeugmaschinen erleben durch die Industrialisierung einen rasanten Aufschwung. Die darauf spezialisierten Betriebe produzieren, die Nachfrage stieg. Werkzeugmaschinen machten die Bearbeitung von Hartmetallen leichter, präziser und schneller. Schlüsseltechnik des Bohrens war der Bohrer selbst. „Dass der Bohrer, ein Spiral- oder Wendelbohrer in das Bohrfutter eingespannt wird war eine technologische Entwicklung. Spiralbohrer gab es im 18. Jahrhundert für Holzbohrer”, gibt Norbert Hahn zu bedenken. In Handarbeit wurden diese Werkzeuge angefertigt. Mitte des 19. Jahrhunderts präsentiert der Amerikaner Stephen Morse den Wendelbohrer für Metalle. Eine Sensation im Werkzeugbau. Stephen Morse ist mit neuen Fräsmaschinen gelungen seine Bohrer maschinell herzustellen, schnell und in hoher Stückzahl. Mit Spiralbohrern machte das Bohren Spaß, weil die vom Bohrer abgeschnittenen Späne zeitgleich aus dem entstehenden Bohrloch nach oben geführt wurden.

Bohrer aus dem sogenannten Schnellschnittstahl (HSS High Speed Steel)

Die Härte des Materials garantiert besondere Legierung: Wolfram, Molybdän, Vanadium, Kobalt, Nickel und Titan werden für diese Legierung eingesetzt. Bis zu 30% dieser Elemente enthält der Bohrstahl. Bohrer für Stein und Beton sind mit einem weiteren Hartmetall Versehen das 1926 bei Krupp in Essen entwickelt wurde: WIDIA. Das Kürzel steht für “Wie Diamant” – Diamanten sind das härteste Material dass wir kennen. Diamanten sind in der Lage Metalle zu schleifen und zu schärfen. WIDIA ist ein Verbundstoff und besteht aus Wolframcarbid und Kobalt – ultraharte Eigenschaften.

Die Geschichte des Bohrens ist beispielhaft für die Entwicklung der Metallverarbeitung. Bohrmaschinen und Maschinen zum Fräsen brauchten Leistungsstärke. Drehbänke entwickelten sich zu aufwendigen konstruierten Werkzeugmaschinen. Das Werkstück wird auf der Drehbank eingespannt und in Drehung versetzt. Mit scharfen Klingen bekommt das Metall die exakte Form. Drehbänken schneiden beispielsweise Schraubgewinde. Die Entwicklung der Drehbänke verlief über Drehmaschinen zu Drehautomaten bis zu Automatisierung. Die Automatisierung dieser Maschinen beschleunigt die Fertigung und Herstellung fertiger präziser Bauteile.

Werkzeugmaschinen: Bohren, drehen, fräsen – Pflug, Hufeisen oder Zahnrad

Das erledigen der Arbeiten durch die Werkzeugmaschinen mit ihrer Präzision war folgenreich, gibt Norbert Hahn zu bedenken. „Die Herstellung von Gewehren, Nähmaschinen und Fahrrädern erlebte durch die Entwicklung einen rasanten Aufschwung. Die technische Weiterentwicklung führte zu einer neuen Art der Produktion: Fließbandarbeit“, erläutert Norbert Hahn. In den USA baute 1910 Henry Ford das erste Automobil am Fließband. Das Model T von Henry Ford entstand in Fabriken mit Fleißband und zog Bewunderung aus aller Welt und Nachahmer für Henry Fords Idee nach sich. Ein Fließbandsystem zur Herstellung für eine komplizierte aus vielen Teilen bestehende Maschine, wie das Auto war revolutionär. Die Montage am Fließband gelang durch die Vielzahl der Werkzeugmaschinen. Bauteile ließen sich millimetergenau gleich herstellen. Jedes Teil war exakt wie das andere. Werkzeugmaschinen ermöglichen die Normierung und Standardisierung.

Fazit: Die Lehre der Metallbearbeitung entwickelt sich durch neue Technologien, Optimierungen und Normierung weiter.